Surfing in California
In den Erfahrungsberichten von anderen Berliner Studenten, die in früheren Semestern hier in Tucson studiert haben, habe ich von einer ziemlich interessanten Sache gehört:
Und da stand ich nun: Freitag, 29. September, 6:00 morgens, Outdoor Adventures Office. Alle Leute die mich kennen wissen, dass es für mich eine Folter oder sogar schlimmer ist, freiwillig zu solchen Zeiten aufzustehen (aufgestanden bin ich um 4:30). Aber mir war alles egal. Die Vorfreude war riesig. Nach kurzem siebenstündigen Trip sind wir dann auch in San Onofre angekommen. San Onofre ist in der Nähe von San Clemente. Da das wahrscheinlich auch keiner kennt: das liegt so ziemlich in der Mitte von San Diego und Los Angeles, in der Nähe von Carlsbad (dürfte den Surf und Skatboard begeisterten auf jeden Fall ein Begriff sein), wo ich vor beinahe 10 Jahren schon einmal Urlaub gemacht habe (Ja, Mama ich habs nicht vergessen!)
Dort haben wir auf einem Campingplatz unser Lager aufgeschlagen, der geschätzte 100 Meter Luftlinie vom Ozean entfernt ist. Nachdem wir damit fertig waren, gabs dann am Nachmittag noch die erste Surfsession.
Das Wetter war natürlich nicht ganz so sommerlich warm wie hier in Tucson, aber 25° sind nun auch kein Grund sich zu beschweren. Deswegen hab ich mich auch entschlossen nicht im Zelt sondern draussen zu schlafen. Hier ein Bild von meinem Nachtlager:

Der einzige Nachteil an Trips dieser Art war meiner Meinung nach das Essen. Bei einem Gesamtpreis des Ausflugs von 100$ -wohlgemerkt für alles- konnte man da nicht mehr als Dosenfutter erwarten. Aber da sollte ich mich getäuscht haben. Das Essen war während der gesamten drei Tage richtig super. Am ersten Abend gabs Chicken Teriyaki mit Burritos und reichlich Salat. Vollgestopft bis unter mein prächtiges Haupthaar bin ich dann voller Vorfreude auf einen Geburtstag am Strand von Kalifornien schlafen gegangen und hab meine Augen unter einem Sternenhimmel geschlossen.
"Outdoor Adventures"
Das ist ein von der Uni mitfinanziertes Programm, wo man mit anderen Studenten irgendwo "in die Wildnis" fährt und so schöne Sachen machen kann wie Tauchen, Klettern, Bergwandern, Backpacking, Kanufahren und noch vieles andere mehr. Wild entschlossen, kam ich dann am ersten Tag an dem die Trips für das Herbstsemester veröffentlicht wurden in das Outdoor Adventures Office. Sofort stach mir messerscharf ein Trip ins Auge: "Surfing San Onofre"
Der Fakt, dass dieser Trip an dem Wochenende meines Geburtstag war, hat mich nur kurz überlegen lassen. Das musste ich machen!!!Und da stand ich nun: Freitag, 29. September, 6:00 morgens, Outdoor Adventures Office. Alle Leute die mich kennen wissen, dass es für mich eine Folter oder sogar schlimmer ist, freiwillig zu solchen Zeiten aufzustehen (aufgestanden bin ich um 4:30). Aber mir war alles egal. Die Vorfreude war riesig. Nach kurzem siebenstündigen Trip sind wir dann auch in San Onofre angekommen. San Onofre ist in der Nähe von San Clemente. Da das wahrscheinlich auch keiner kennt: das liegt so ziemlich in der Mitte von San Diego und Los Angeles, in der Nähe von Carlsbad (dürfte den Surf und Skatboard begeisterten auf jeden Fall ein Begriff sein), wo ich vor beinahe 10 Jahren schon einmal Urlaub gemacht habe (Ja, Mama ich habs nicht vergessen!)
Dort haben wir auf einem Campingplatz unser Lager aufgeschlagen, der geschätzte 100 Meter Luftlinie vom Ozean entfernt ist. Nachdem wir damit fertig waren, gabs dann am Nachmittag noch die erste Surfsession.
Das Wetter war natürlich nicht ganz so sommerlich warm wie hier in Tucson, aber 25° sind nun auch kein Grund sich zu beschweren. Deswegen hab ich mich auch entschlossen nicht im Zelt sondern draussen zu schlafen. Hier ein Bild von meinem Nachtlager:

Der einzige Nachteil an Trips dieser Art war meiner Meinung nach das Essen. Bei einem Gesamtpreis des Ausflugs von 100$ -wohlgemerkt für alles- konnte man da nicht mehr als Dosenfutter erwarten. Aber da sollte ich mich getäuscht haben. Das Essen war während der gesamten drei Tage richtig super. Am ersten Abend gabs Chicken Teriyaki mit Burritos und reichlich Salat. Vollgestopft bis unter mein prächtiges Haupthaar bin ich dann voller Vorfreude auf einen Geburtstag am Strand von Kalifornien schlafen gegangen und hab meine Augen unter einem Sternenhimmel geschlossen.

5 Comments:
du kleiner poet, wie schön du das wieder geschrieben hast! ich kann dein nachtlager nicht sehen :(
pommé
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Anonym, at 6/10/06 03:23
Augen aufmachen Tommi
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Anonym, at 8/10/06 16:02
oder einfach nochmal die seite neuladen...
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Roman, at 8/10/06 16:21
jaja, hast heimlich was gemacht du lümmel. ich seh es...
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Anonym, at 10/10/06 14:22
NöNö
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Roman, at 10/10/06 15:06
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