Canoeing the Colorado
Für dieses Wochenende stand mal wieder ein Trip an. Kanufahren. Colorado. OK ich seh's ein so spektakulär hört sich das jetzt nicht an, aber es kann ja nicht immer nur Action sein. Halt hab ich das wirklich gesagt? Naja (Ro-)man will halt alles mal ausprobiert haben. Ich verliere den Faden. Also am Freitag abend gings mit Outdoor Adventures in Richtung Grenze California/Arizona. Dort sind wir dann nach 5stündigem Trip (das ist für amerikanische Verhältnisse in der Nähe) an unserem ersten Nachtlager, Walters Camp, angekommen. Hier ist unser erstes Fortbewegungsinstrument mit unseren späteren Fortbewegungsinstrumenten zu sehen

Die Weicheier haben dann ihre Zelte aufgebaut. Die Chefs haben ihren Matten ausgelegt und wie es sich gehört unter freiem Himmel geschlafen. Es dürfte schwer zu erraten sein wofür ich mich entschieden hab. Knappe 7 Stunden später (5:30 - ich lass mich diesmal nicht darüber aus dass das viiiiiel zu früh für mich ist) stand Frühstück an.

Danach stand die Kanuverteilung an. Immer zwei Leute pro Kanu. Da hatte ich vorher auch schon ein wenig bedenken weil ich beim Pre-Trip-Meeting zwei Leute auserkoren hatte, mit denen ich dann eher nicht ins Kanu wollte. Ich bin da eigentlich nicht so, aber eine war einfach eher der sehr gesprächige Typ und die andere war dämlich, übermotiviert, strange und und und. Wahrscheinlich so ein Kind was früher von den anderen Kindern auf dem Spielplatz immer verhauen wurde. Bei insgesamt 14 Leuten dachte ich mir es wird schon gut gehen... selbstverständlich ist es natürlich nicht gut gegangen. Ich kann meine Gefühle nachdem das bekannt gegeben wurde, nur schwer in Worte fassen ohne dabei abfällig zu werden also lass ich es einfach. (Wieso konnte man sich eigentlich seinen Partner nicht selbst aussuchen? mmh... wurde dieses Recht auch gleich mit beim Patriot Act vom Herrn Bush abgeschafft?) So viel dazu.
Da es beim Trip nur flussab und nicht im Kreis ging musste wir natürlich unsere ganzen Kram auch mit ins Kanu nehmen. Das hieß das wir alles in wasserdichte Säcke packen musste dir dann nochmal in einen wasserdichten Sack gepackt wurden. Ja, doppelt hält besser. Den zweiten großen Sack haben wir uns übrigens mit unserem Kanupartner geteilt (grummel). Dann gabs ne kurze Einführung ins Kanufahren (für die dies nicht wissen, beim Kanufahren paddelt einer nur links und einer nur rechts) und dann gings los. Der hinten Sitzende ist mehr fürs Lenken des Bootes zuständig und der vorne Sitzende ist der Motor. Ich wollte nach vorn. Nicht weil ich mich für kraftmäßig über alle Maße gut ausgestattet halte, sondern weil ich Therese (so hieß die holde Prinzessin) nicht auch noch die ganze Zeit vor mir rumhampeln sehen wollte. Nach ungefähr 5 Minuten paddeln hab ich ernsthaft überlegt, wo denn in so nem Kanu die Axt ist, mit der man die Notversenkung herbeiführen kann. Ich hab sie leider nicht gefunden. Ich glaube man sieht mir die Begeisterung an

Dann hab ich mich dem Trick beholfen, dass ich einfach immer mit den Leuten aus den anderen Booten geredet hab soweit dies denn möglich war. Zur lang ersehnten Mittagspause, auf einer Sandbank umringt vom Colorado,

hab ich dann einen von den Guides überreden können, dass wir Boote tauschen. Dann bin ich mit einem Deutschen, der übrigens auch in meiner Forschungsgruppe hier ist, ins Boot gekommen. Gut... niemand neuen kennengelernt. Aber der ist auf jeden Fall in Ordnung. Und kräftig. Was hieß: wir waren ab sofort das Powerboot. Nur geht es beim Kanufahren leider nicht nur darum kräftig wie Sau das Paddel zu schwingen sondern wenigstens ungefähr die Richtung hinzubekommen. Was wir natürlich nicht geschafft haben. Alle sind nach der Pause ganz normal losgefahren und wir haben uns erstmal 5 Minuten im Kreis gedreht, weil mir keiner gesagt hat wie steuern geht. Dann hatte Miffi (Spitzname) die Schauze voll und wollte Steuern. Selber Effekt. Nach ungefähr 15 Minuten im Kreis drehen und Power-Lachen meinerseits ist dann eines der Boote mit den Guides zurückgekommen um uns die Geschichte mal zu erklären. Hat auch alles noch ein bisschen gedauert aber irgendwann haben wir es dann rausbekommen. Und ich hatte endlich meinen Spaß... Nach ca. 9 Meilen paddeln am ersten Tag haben wir wieder unser Lager aufgeschlagen. Mein Nachtplatz war mal wieder nicht von schlechten Eltern:

Kann man meiner Meinung nach noch als ganz gut durchgehen lassen. Außerdem hat mich nochmal die Selbstfotosucht gepackt, diesmal in schwarz/weiß

Dann wurden nach einem abendmal und dem üblichen Plauderstündchen die Äuglein zu geworfen. Nachts gabs übrigens Schüsse in der Umgebung, komische Tiergeräusche und andere von mir nicht identifizierbare, aber durchaus sonderbar klingende Geräusche.
Die Weicheier haben dann ihre Zelte aufgebaut. Die Chefs haben ihren Matten ausgelegt und wie es sich gehört unter freiem Himmel geschlafen. Es dürfte schwer zu erraten sein wofür ich mich entschieden hab. Knappe 7 Stunden später (5:30 - ich lass mich diesmal nicht darüber aus dass das viiiiiel zu früh für mich ist) stand Frühstück an.
Danach stand die Kanuverteilung an. Immer zwei Leute pro Kanu. Da hatte ich vorher auch schon ein wenig bedenken weil ich beim Pre-Trip-Meeting zwei Leute auserkoren hatte, mit denen ich dann eher nicht ins Kanu wollte. Ich bin da eigentlich nicht so, aber eine war einfach eher der sehr gesprächige Typ und die andere war dämlich, übermotiviert, strange und und und. Wahrscheinlich so ein Kind was früher von den anderen Kindern auf dem Spielplatz immer verhauen wurde. Bei insgesamt 14 Leuten dachte ich mir es wird schon gut gehen... selbstverständlich ist es natürlich nicht gut gegangen. Ich kann meine Gefühle nachdem das bekannt gegeben wurde, nur schwer in Worte fassen ohne dabei abfällig zu werden also lass ich es einfach. (Wieso konnte man sich eigentlich seinen Partner nicht selbst aussuchen? mmh... wurde dieses Recht auch gleich mit beim Patriot Act vom Herrn Bush abgeschafft?) So viel dazu.
Da es beim Trip nur flussab und nicht im Kreis ging musste wir natürlich unsere ganzen Kram auch mit ins Kanu nehmen. Das hieß das wir alles in wasserdichte Säcke packen musste dir dann nochmal in einen wasserdichten Sack gepackt wurden. Ja, doppelt hält besser. Den zweiten großen Sack haben wir uns übrigens mit unserem Kanupartner geteilt (grummel). Dann gabs ne kurze Einführung ins Kanufahren (für die dies nicht wissen, beim Kanufahren paddelt einer nur links und einer nur rechts) und dann gings los. Der hinten Sitzende ist mehr fürs Lenken des Bootes zuständig und der vorne Sitzende ist der Motor. Ich wollte nach vorn. Nicht weil ich mich für kraftmäßig über alle Maße gut ausgestattet halte, sondern weil ich Therese (so hieß die holde Prinzessin) nicht auch noch die ganze Zeit vor mir rumhampeln sehen wollte. Nach ungefähr 5 Minuten paddeln hab ich ernsthaft überlegt, wo denn in so nem Kanu die Axt ist, mit der man die Notversenkung herbeiführen kann. Ich hab sie leider nicht gefunden. Ich glaube man sieht mir die Begeisterung an
Dann hab ich mich dem Trick beholfen, dass ich einfach immer mit den Leuten aus den anderen Booten geredet hab soweit dies denn möglich war. Zur lang ersehnten Mittagspause, auf einer Sandbank umringt vom Colorado,
hab ich dann einen von den Guides überreden können, dass wir Boote tauschen. Dann bin ich mit einem Deutschen, der übrigens auch in meiner Forschungsgruppe hier ist, ins Boot gekommen. Gut... niemand neuen kennengelernt. Aber der ist auf jeden Fall in Ordnung. Und kräftig. Was hieß: wir waren ab sofort das Powerboot. Nur geht es beim Kanufahren leider nicht nur darum kräftig wie Sau das Paddel zu schwingen sondern wenigstens ungefähr die Richtung hinzubekommen. Was wir natürlich nicht geschafft haben. Alle sind nach der Pause ganz normal losgefahren und wir haben uns erstmal 5 Minuten im Kreis gedreht, weil mir keiner gesagt hat wie steuern geht. Dann hatte Miffi (Spitzname) die Schauze voll und wollte Steuern. Selber Effekt. Nach ungefähr 15 Minuten im Kreis drehen und Power-Lachen meinerseits ist dann eines der Boote mit den Guides zurückgekommen um uns die Geschichte mal zu erklären. Hat auch alles noch ein bisschen gedauert aber irgendwann haben wir es dann rausbekommen. Und ich hatte endlich meinen Spaß... Nach ca. 9 Meilen paddeln am ersten Tag haben wir wieder unser Lager aufgeschlagen. Mein Nachtplatz war mal wieder nicht von schlechten Eltern:
Kann man meiner Meinung nach noch als ganz gut durchgehen lassen. Außerdem hat mich nochmal die Selbstfotosucht gepackt, diesmal in schwarz/weiß
Dann wurden nach einem abendmal und dem üblichen Plauderstündchen die Äuglein zu geworfen. Nachts gabs übrigens Schüsse in der Umgebung, komische Tiergeräusche und andere von mir nicht identifizierbare, aber durchaus sonderbar klingende Geräusche.

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